Lauter Erfreuliches von Puppen und Scherben

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Puh. Zurücklehnen. Gartenbank. Bienen summen. Ich hätte gern einen schwarzen Tee, kann mich aber nicht aufraffen und bleibe teelos sitzen. 😉

Ich bin ein wenig platt, ich bin gerade mit meiner zweite Romanübersetzung fertig geworden – die erste war „Obernewtyn“ von Isobelle Carmody und die zweite … also, es kommen vor allen Dingen Leute in sehr großen Rüstung mit überdimensionierten Schulterplatten darin vor, und normalerweise rückt man sie über Miniaturlandschaften und lässt sie würfelnderweise gegeneinander antreten. Es war tatsächlich meine erste eingehendere Begegnung mit diesem Universum, und ich muss sagen: Das hat Spaß gemacht, und der Roman war gut geschrieben und komponiert. Ich habe Christian mehrmals damit aufgescheucht, dass ich den Bildschirm angeschrien habe: „ICH WILL ENDLICH WISSEN, WAS MIT KRETSCHMAN LOS IST, MANN!!“ – aber erfahren hab ich es erst irgendwo so um Seite 445 herum …

Aber nun zu Puppen und Scherben, wie in der Überschrift angekündigt – die Zeitschrift Geek! trudelte heute ins Haus und darin war eine sehr schicke Rezension zur zweiten „Puppe“ – und weil es darin heißt „zweifellos ein Anwärter für die deutschen SF-Preise“, dachte ich, ich weise an dieser Stelle mal drauf hin, dass im Moment eine Abstimmung zur Shortlist des Skoutz-Awards läuft, bei dem „Die verlorene Puppe“ von einer Jury auf die Midlist in der Kategorie Science-fiction gewählt wurde! Die Midlist stammte also, wie gesagt, noch von einer Jury, und die Shortlist wird nun von Lesern gewählt: Solltet ihr also Lust haben, da eure Stimme abzugeben, es ist diesmal ganz unkompliziert und ihr könnt noch bis zum 2. Juli abstimmen: 😉

Auf der SKOUTZ-SEITE gelangt ihr weiter zur Abstimmung! Heißen Dank!

Mit Mia Steingräber und Tobias Junge stecken wir außerdem gerade in den letzten Vorbereitungen für die zweite „Grüne Fee“ und die Bilder sind auch diesmal wieder grandioses Augenfutter für Eis&Dampf- / Steampunk- / Steingräber-Fans! Aber ich verrate noch nix. Die „Fee“ gibts dann auch dieses Jahr auf der FeenCon, wobei Christian und ich diesmal „aus Versehen“ in Urlaub sind und Feen in Schottland fangen, deshalb bestreiten Mia und Tobi das allein.

So, außerdem ist „Scherbenland“ / „Shardland“ gut gestartet und hat auf Google+ das Herz eines Superfans erobert. Jon Freeman war vom slawisch-mythischen Feeling und dem Sharpe-artigen Setting so begeistert, dass er eine Reihe Zufallswürfeltabellen zum Direkt-Losspielen gebaut hat, die ihr euch auf der Website zu Shardland ansehen und runterladen könnt, ebenso wie das Zusatzszenario von Christian über ein Verbrecherkartell.

So, ich spann jetzt noch ein bisschen aus, und heute Abend spielen wir dann unser „Staffelfinale“ von Berlin96 (ein so düsteres Fate-Setting, dass der Spielleiter uns häufig mit „Hört auf zu lachen, das ist ein düsteres Setting!“ zur Ordnung rufen musste). Insofern: Game on!

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