Presseschau (wir feiern uns selbst – sorry)

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Liebe Leute,

wir wünschen euch (ein bisschen verspätet) ein schönes neues Jahr! Es wurde ja viel gesagt zu 2016 – auf persönlicher Ebene war es ein spannendes Jahr für uns mit vielen neuen Ideen und Projekten, die in der Entstehung begriffen sind.

Auf politischer Ebene haben uns der Brexit und die US-Wahl schockiert. Bei der Recherche zu „Die verlorene Puppe“ sind wir drauf gestoßen, dass Tesla mit seinem Traum vom drahtlosen Strom nicht nur das Ziel verfolgte, Elektrizität ohne Kabel zu übertragen – sondern damit auch Informationen. Er träumte tatsächlich von einem Gerät für die Westentasche, mit dem jeder Mensch den gleichen, demokratisch gerechten Zugang zu Informationen habe und mit dem die Welt ein besserer Ort würde. Wenn ich dann an das sogenannte „postfaktische Zeitalter“ und das Gaslighting des zukünftigen US-Präsidenten denke, an filterbubbles, an AfD und Pegida und Chemtrail-Verschwörungstheorien, dann wirkt Teslas Traum geradezu zynisch verzerrt. Aber vielleicht sind das nur Anfangsschwierigkeiten unseres Zugangs zur Weisheit der Welt …

Außerdem gebe ich zu, ich bin schwer getroffen von Carrie Fishers und natürlich auch Debbie Reynolds‘ Tod. Die Nachricht kurz nach Weihnachten ging mir nicht nur als Star Wars Fan sehr zu Herzen. Carrie war einfach ein wunderbarer, ehrlicher und kluger Mensch, ging offen mit ihren Problemen um und zeigte der Welt, was sie von Anpassung und Anbiederung hielt. Außerdem erwürgte sie als Prinzessin Leia einen Verbrecher mit den Ketten, die er ihr angelegt hatte. To me, she’s royalty!

Nun aber zu 2017: Wir hoffen, ihr habt es krachen lassen wie ein Habsburger aus Eis&Dampf! (Danke an Jörg und Hannah für die famose Neujahrskarte 😀 )

bannerAktuell läuft unsere Leserunde zu „Die verlorene Puppe“ und parallel dazu haben sich auch diverse fleißige Blogs unseren zweiten Steampunk-Roman zur Brust genommen – und was soll ich sagen? Wir sind überwältigt von den wunderbaren Nettigkeiten, die uns zuteilwerden!

Curima erblickt in Xeledons Spiegel:

„Vor allem gepunktet hat der Roman bei mir aber mit seinen beiden Protagonisten, deren Beziehung zueinander und den verschiedenen Geheimnissen und Enthüllungen, die damit verbunden sind. Darüber zu schreiben, ohne zu spoilern, ist allerdings auch fast schon unmöglich. Jedenfalls hat es mir gut gefallen, welche fast schon philosophische Ebene der Roman teilweise erreicht Und natürlich, so nebenher bemerkt: Ein Roma und eine Chinesin als Hauptfiguren haben mir als grundlegende „Designentscheidung“ auch sehr gut gefallen.“

Anton Serkalow schreibt auf Spiegelzelt:

„Ich sage nur: Wow. Endlich werden einmal alle Möglichkeiten des Steampunk ausgereizt. Die Grundidee einer parallelen Weltenentwicklung in einem Feuerwerk an Ideen umgesetzt, dass es mich sprachlos machte und mir vor Vergnügen eine Gänsehaut bescherte.“ „Und dann kam Kapitel 17! […]so ein Finale benötigte bei z. B. »Das Rad der Zeit« zwei dicke Bände. Hier ist es ein Kapitel, das den Leser atemlos und schweißgebadet zurücklässt und es ist kein Finale! Es geht ja noch weiter. […]Eine derartig geniale Charakterzeichnung habe ich bisher nur bei Stephen Kings »Dunklem Turm« in der Figur der Susannah erlebt.“

Andrea Kerlen schreibt für den Clockworker:

„Die Charaktere in diesem Buch sind multikulturell und stammen aus vielen Nationen – was in Steampunkbüchern aus dem deutschsprachigen Raum relativ selten ist. Umso positiver fällt hier auf, dass auf entsprechende Klischees, die man mit den verschiedenen Ländern und ihren Einwohnern verbindet, weitgehend verzichtet wurde und die Charaktere ganz menschlich und individuell ausgearbeitet wurden, insbesondere natürlich Ferenc, der die Geschichte erzählt.“ „Fazit: Einer der abenteuerlichsten und spannendsten Steampunkromane der letzten Zeit.“

André Geist von der Bibliothek von Imre findet:

Die verlorene Puppe ist ein großartiger Steampunk-Roman voller interessanter Charaktere, faszinierender Orte und mit einer spannenden Geschichte. Zwei Dinge haben mir besonders gefallen: Zum einen haben es die beiden Autoren mehrfach geschafft mich total an der Nase herumzuführen, so dass ich immer wieder echte Hinweise für „rote Heringe“ gehalten habe und umgekehrt. Zum anderen kommen einige Technologien vor, die man so in kaum einem anderen Steampunk-Roman findet.“

Und Marcus Rauchfuß, der bei „Eis und Dampf“ den ersten Text zur Neuen Welt geschrieben hat, hebt hervor:

„Es werden Kulturen vorgestellt, die es bisher in noch kein einziges Steampunk-Buch geschafft haben, soviel ich weiß. Damit hat Die Verlorene Puppe wirklich etwas Einmaliges. (Besonders gelungen fand ich ja [Achtung! Insiderwitz!] wie die Azteken ihre Nordgrenze sichern!)“

Noch ein paar letzte Best-ofs aus der Leserunde, dann ist die Presseschau aber auch zu Ende … (Wenn ihr mal eure Meinung zu einem unserer Bücher loswerden wollt, dann könnt ihr uns übrigens gern schreiben, ihr wisst ja, wo ihr uns findet. Und ja, wir lesen und schätzen auch kritische Stimmen!) 😉

„Danke für unglaubliche Lesestunden!!“

„Auf jeden Fall das originellste Fantasy-Buch, das ich jemals gelesen habe.“

„Das Cover ist definitiv eines der schönsten das ich je gesehen habe. Die beiden anmutigen Seiltänzer, hinter ihnen eine wunderschöne Landschaft. Dazu umrandet von wundervollen Verzierungen und ihr Luftschiff klein im Eck abgebildet. Großartig gemacht!“

„Der Schreibstil war grandios. Die Idee hinter dem ganzen wurde super umgesetzt. Das ist Steampunk vom feinsten.“

„Es ist sehr selten, dass mir ein Buch unterkommt, wo ich mich auf 400 Seiten nicht wenigstens einmal langweile. Dieses Buch ist eines der wenigen Ausnahmen.“

„Mann, hier haben die Autoren es aber wirklich krachen lassen und ein Silvesterfeuerwerk an originellen Ideen, super Protagonisten und fantastischem Schreibstil entzündet. […] Gleichzeitig schaffen es die beiden Vogts, nicht nur eine spannende Story zu erzählen, sondern auch nahezu fesselnd-faszinierende Fragen aufzuwerfen: Was bedeutet Menschlichkeit, wie lässt sie sich interpretieren?“

„Nach dem Lesen frage ich mich allerdings, wie ich diese Welt so lange übersehen konnte!?!“

 

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