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Lauter Erfreuliches von Puppen und Scherben

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Puh. Zurücklehnen. Gartenbank. Bienen summen. Ich hätte gern einen schwarzen Tee, kann mich aber nicht aufraffen und bleibe teelos sitzen. 😉

Ich bin ein wenig platt, ich bin gerade mit meiner zweite Romanübersetzung fertig geworden – die erste war „Obernewtyn“ von Isobelle Carmody und die zweite … also, es kommen vor allen Dingen Leute in sehr großen Rüstung mit überdimensionierten Schulterplatten darin vor, und normalerweise rückt man sie über Miniaturlandschaften und lässt sie würfelnderweise gegeneinander antreten. Es war tatsächlich meine erste eingehendere Begegnung mit diesem Universum, und ich muss sagen: Das hat Spaß gemacht, und der Roman war gut geschrieben und komponiert...

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Rezension: Deadwater – Das Logbuch

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Ja, man darf mir nun getrost Vetternwirtschaft vorwerfen. Aber ich habe den ersten Roman von Tobias Rafael Junge (seines Zeichens Grüne-Fee-Mitschöpfer) gelesen, der unter der Ägide von Oetinger34 entstand und möchte euch daran teilhaben lassen, dass ich es an anderthalb Abenden weggelesen habe.

Wie viele schwer erziehbare Kinder von Superreichen braucht man, um ein Schulschiff von Kalkutta ins Mittelmeer zu steuern?
Chris und seine Mitschüler finden die Antwort auf diese Frage schnell, als plötzlich alle Erwachsenen an Bord verschwinden...

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Presseschau (wir feiern uns selbst – sorry)

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Liebe Leute,

wir wünschen euch (ein bisschen verspätet) ein schönes neues Jahr! Es wurde ja viel gesagt zu 2016 – auf persönlicher Ebene war es ein spannendes Jahr für uns mit vielen neuen Ideen und Projekten, die in der Entstehung begriffen sind.

Auf politischer Ebene haben uns der Brexit und die US-Wahl schockiert. Bei der Recherche zu „Die verlorene Puppe“ sind wir drauf gestoßen, dass Tesla mit seinem Traum vom drahtlosen Strom nicht nur das Ziel verfolgte, Elektrizität ohne Kabel zu übertragen – sondern damit auch Informationen. Er träumte tatsächlich von einem Gerät für die Westentasche, mit dem jeder Mensch den gleichen, demokratisch gerechten Zugang zu Informationen habe und mit dem die Welt ein besserer Ort würde. Wenn ich dann an das sogenannte „postfaktische Zeitalter“ und das Gaslighting des zukünftigen US-Präsidenten denke, an filterbubbles, an AfD und Pegida und Chemtrail-Verschwörungstheorien, dann wirkt Teslas Traum geradezu zynisch verzerrt. Aber vielleicht sind das nur Anfangsschwierigkeiten unseres Zugangs zur Weisheit der Welt …

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Advent, Advent

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Es wird kalt, es ist Weihnachtszeit, wir sind alle überhaupt nicht gestresst und haben daher viel Zeit, um im Kerzenschein mit selbstgebackenen Plätzchen und schwarzem Tee Bücher zu lesen! Widersprecht mir nicht, #isso!

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Keiner entkommt dem Steampunk!

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Jaja, Steampunk, so heißt es immer, ist der nächste große Trend. Das heißt es genau abwechselnd mit: Steampunk ist überhaupt kein Trend, es gibt kein Publikum für Steampunk.

Aber Totgesagte leben länger, und so wird man längst von anderen Eltern in der Schule auf den Steampunk-Aufnäher an der Tasche angesprochen, denn der Begriff ist nun mittlerweile halt doch so ziemlich überall angekommen. Es gibt Steampunk-Messen, Steampunk-Cafés und auch, wo nicht Steampunk drauf steht, ist oft genug trotzdem Steampunk drin. Weil’s halt einfach sehr schick ist, und offenbar von mehr als nur Alt-Gruftis als schick empfunden wird. 😉

Was auch der nächste große Trend ist, sind Escape Rooms. Es gibt schon Escape Room-Franchises, die in allen großen Städten Escape Rooms betreiben (unter anderem hier in Aachen). Und es gibt kleine Tüftler, die Escape Rooms planen und bauen und betreiben und darauf hoffen, dass genügend Leute kommen und sich eine Stunde Nervenkitzel gönnen.

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Des Sommers Ende

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Der Sommer geht zu Ende, und so als ganz bäuerliche Metapher behaupte ich mal, er hat sehr verschiedene und allesamt schmackhafte Früchte hervorgebracht. Ich mache mal einen Rundumschlag durch meinen Sommer:

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Umgehende Geister …

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Es ist jetzt schon ein Jahr her, seit „Die Geister des Landes“ als Trilogie vollständig sind. Ich bin da ganz ehrlich, es bleibt ja unter uns 😉 : Die Eifel hat sich als nicht besonders nerd-affin herausgestellt und der Erfolg, den regionale Titel häufig bei regionalen Buchhandlungen haben, lässt ein bisschen zu wünschen übrig. Es ist nicht so, als hätte ich beim Schreiben besonders die Buchhändlerin Mitte 50 in der Vulkaneifel im Auge gehabt, deshalb ist es natürlich auch nicht verwunderlich, wenn selbige einfach nichts mit dem Thema und all den Anspielungen auf die Popkultur anfangen kann.

Umso mehr freut es mich natürlich, wenn die Geister weiterhin in der Rollenspieler- und Phantastik-Szene umgehen – da gehören sie ja auch

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I’ve been DORPed!

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Gewhamt war gestern.

Ich gebe immer entschuldigend zu Protokoll, dass ich aufgrund meiner Berufswahl, die leider auch, wenn ich nicht schreibe, Konzentration auf Geschriebenes in allen Variationen erfordert, nicht dazu komme, Podcasts zu hören. Dabei mag ich Podcasts eigentlich.

Nun bin ich ja zwei Mal die Woche zu einem Job, den ich tunlichst geheimhalte, damit mich niemand der Vetternwirtschaft bezichtigt, unterwegs und fahre seit ein paar Monaten (wenn möglich) mit dem Fahrrad dorthin (halbe Stunde hin – halbe Stunde zurück: Reicht doch eigentlich genau für den durchschnittlichen DORPCast!).

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In Funk und Fernsehen

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… treibe ich mich ja jetzt eher nicht so herum. Aber es gibt in anderen Medien Neues: Zum einen habe ich zwei Artikel zu „Wonder Woman“ und „Batman und Superman im Wandel der Zeiten“ zur aktuellen Geek! beigetragen. Ihr findet sie am Kiosk eures Vertrauens. Ich freue mich sehr, dass ich mitarbeiten durfte und hoffe, dass ich in Zukunft immer mal wieder für das Magazin rund ums Nerd-Sein in die Tasten hauen darf. ^_^

Zum anderen habe ich noch mal was für den Fischpott geschrieben. Da war ich letztes Jahr schon zwei Mal als Gastrezensentin, und diesmal hat man mir die BluRay von „Battlestar Galactica: Blood  & Chrome“ unter die Nase gehalten, und ich konnte gar nicht schnell genug „So say we all!!!“ schreien.

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Just another Star Wars Review

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Wie in der Besprechung zu „A New Dawn“ schon erwähnt, hat mich Star Wars: Rebels nicht nur zum Wieder-Star-Wars-Romane-Lesen, sondern auch noch zum Erstmalig-Star-Wars-Comics-Lesen verführt. Der Gatte und ich lasen bislang also: Star Wars #1 bis #8, Leia #1, Lando #1 und #2 und Kanan #1 bis #5. Ja, da kann ich froh sein, dass ich das von der Steuer absetzen kann, nicht wahr?

So als kurzes Zwischenfazit: Ich hätte nicht gedacht, dass „Lando“ cool ist, aber die Vorschau hatte mich überzeugt. Ocean’s Eleven im Weltall – das passt auch noch ziemlich genau zu meinem Star Wars-Rollenspiel-Charakter. „Leia“ dagegen ist doof, vor allen Dingen, da die Figur alles Mögliche ist, aber nicht Leia. Optisch nicht, aber auch inhaltlich nicht, dabei stellt der Comic die interessante Frage: Was geschieht mit der Identität eines Volkes, wenn die Heimat ausgelöscht wird?
Der „Star Wars“-Comic ist souverän umgesetzt und cool, vor allen Dingen die ersten beiden Bände, aber natürlich auch der Abschlussband des ersten Story-Arc mit der jetzt schon berüchtigten Sana Solo. 😉

Das alles nur am Rande, denn hier geht’s mal wieder um meinen neuen Lieblingsjedi, den „Mein Krieg ist vorbei“-Outerrim-Cowboy Kanan Jarrus. Achtung, die Rezension enthält massive Spoiler und schreckliches #TeamKanan-Fangirling. 😉

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